Ein Guide für Steamer
Von der täglichen Pflege bis zum Styling unterwegs. Entdecken Sie unseren Guide und finden Sie den passenden Steamer.

Mit etwas Vorbereitung lässt sich beim Weiterverkauf von Kleidung viel erreichen. Diese fünf Tipps helfen Ihnen, besser zu inserieren, ehrlich zu beschreiben und sicher zu versenden.
Ein Kleidungsstück zu pflegen, bevor man es weitergibt, ist keine zusätzliche Mühe. Es ist einfach das Richtige.
Es gibt mehr Möglichkeiten als je zuvor, Kleidung online zu verkaufen. Facebook Marketplace, Vestiaire Collective, Tise und Sellpy sprechen jeweils unterschiedliche Käufer an. Welche Plattform die richtige ist, hängt davon ab, was Sie verkaufen möchten und wie viel des Prozesses Sie selbst in die Hand nehmen wollen.
Der Verkauf über Vestiaire Collective oder eine lokale Vintage-Boutique ist in der Regel mit einer Provision von mindestens 40 % verbunden. Dafür übernehmen andere den Großteil der Arbeit. Sie geben das Stück ab, den Rest erledigt die Plattform. Der Direktverkauf über eine App ist günstiger, erfordert jedoch mehr Eigeninitiative. Peer-to-Peer-Verkauf über Facebook-Gruppen ist kostenlos, erreicht ein engagiertes Publikum, und die meisten gut organisierten Gruppen haben eigene Regeln für einen fairen Ablauf. Der Nachteil: Sie sind für alles selbst verantwortlich, den Versand eingeschlossen.
1. Auffrischen, bevor Sie inserieren
Waschen Sie das Kleidungsstück, entfernen Sie Pilling, kürzen Sie lose Fäden und dämpfen Sie es wieder in Form. Ein gepflegt präsentiertes Stück lässt sich besser fotografieren, wirkt wertvoller und verkauft sich schneller. Der Pilo 2 Fabric Shaver von Steamery entfernt Pilling sauber und gründlich, und eine Behandlung mit dem Cirrus 3 Handheld Steamer bringt den Faltenwurf fast jedes Stoffes zur Geltung.
2. Beschreibungen schreiben, die wirklich weiterhelfen
Nennen Sie Marke und Modellname. Geben Sie das Material an, und wenn es sich um Wolle, Seide oder Kaschmir handelt, schreiben Sie es deutlich hin. Ein Satz wie „passt gut zu" oder „eignet sich als Layer-Piece" gibt Käufern eine konkrete Vorstellung. Geben Sie immer die Größe an, und bei bestimmten Kleidungsstücken sind Maßangaben noch wichtiger als das Etikett.
Bei Hosen und Jeans: Bund und Innenbeinlänge angeben. Bei Kleidern: Gesamtlänge und Ärmellänge vom Achselhöhle bis zur Manschette. Bei Röcken: Bund und Länge. Bei Jacken und Mänteln: Länge von Kragen bis Saum sowie Ärmellänge. Bei Schuhen: Innenmaß und Angabe, ob das Modell schmal, normal oder weit ausfällt. Falls Sie sich nicht sicher sind, finden Sie diese Angaben oft auf der Website des Herstellers.
3. Ehrlich über den Zustand sein
Secondhand bedeutet getragen, und das wissen Käufer. Was sie brauchen, sind konkrete Angaben. Vermerken Sie Flecken, beschreiben Sie deren Lage und fotografieren Sie sie wenn möglich. Erwähnen Sie lose Säume oder abgenutzte Stellen. Und heben Sie dann hervor, was das Stück wirklich auszeichnet. Transparenz schafft Vertrauen, und Vertrauen schließt Verkäufe ab.
Vier Zustandsbeschreibungen leisten die meiste Arbeit beim Online-Verkauf gebrauchter Kleidung. NWT (New With Tags) bedeutet ungetragen, Originalschild noch befestigt. New steht für ungetragen, ohne dass ein Etikett vorhanden sein muss. Good, used condition beschreibt Stücke mit sauberer Farbe und ohne sichtbare Mängel, die einfach getragen und gewaschen wurden. Used, but with plenty left to give ist eine ehrliche, großzügige Beschreibung für ein Kleidungsstück, das sein Alter zeigt oder einen kleinen Makel hat. Verwenden Sie diese Bezeichnung ohne Entschuldigung.
Über den Zustand hinaus helfen ein paar Zeilen Kontext enorm weiter. Erwähnen Sie, ob Sie mit einem parfümfreien Waschmittel und ohne Weichspüler waschen, denn Käuferinnen und Käufer mit Empfindlichkeiten werden genau darauf achten. Schreiben Sie, ob Sie Haustiere haben oder zu Hause rauchen. Wurde das Kleidungsstück kürzlich chemisch gereinigt, gehört auch das dazu. Nichts davon ist Pflicht, aber es zeigt, welche Art von Verkäuferin oder Verkäufer Sie sind.
4. Fotografieren Sie es, als ob es darauf ankäme
Zu wissen, wie man Kleidung für den Verkauf fotografiert, ist die halbe Miete. Fotografieren Sie bei Tageslicht, ohne Blitz und vor einem neutralen Hintergrund. Ein Platz neben einem Fenster eignet sich gut. Vermeiden Sie harte Schatten und Gegenlicht. Vier Fotos decken die meisten Fälle ab: eine Gesamtaufnahme des Stücks, eine Aufnahme, die zeigt, wie es am Körper sitzt (entweder ein Produktbild aus dem Internet oder ein Foto von Ihnen im Kleidungsstück), eine Nahaufnahme etwaiger Mängel und eine Aufnahme des Pflegeetiketts. Gerade Letzteres ist wichtiger, als viele denken. Wer weiß, wie man ein Kleidungsstück pflegt, kauft es auch wirklich.
5. Sorgfältig verpacken, klug versenden
Verwenden Sie wieder, was Sie bereits haben. Braune Papiertüten, zugeklammert, alte Schuhkartons oder einfache Versandtaschen erfüllen ihren Zweck. Wählen Sie einen Paketdienst mit Sendungsverfolgung. Das schützt beide Seiten und beseitigt den einen Faktor, der eine ansonsten reibungslose Transaktion trüben kann.
Wenn man erst ein paar Teile eingestellt hat, bekommt der ganze Prozess seinen eigenen Rhythmus. Wer das dennoch als zu aufwendig empfindet, sollte Kommissionsverkauf in Betracht ziehen. Man gibt das Kleidungsstück ab, das Geschäft übernimmt alles Weitere, und man erhält den Erlös, sobald es verkauft wurde. Die meisten Stücke finden binnen weniger Tage einen neuen Besitzer. Manche nicht. Aber auch das gehört zur Arbeit einer guten Auswahl.
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