Pflegetipps für Sportkleidung und Activewear
Funktionskleidung leistet viel. Ein paar einfache Gewohnheiten halten sie frisch, geruchsneutral und langlebig.

Die festliche Wintergarderobe lag seit letztem Jahr gefaltet im Schrank. Bevor die Feste beginnen, lohnt es sich zu wissen, wie man sie wieder in Bestform bringt.
Die Stücke, die du einmal pro Saison trägst, verdienen dieselbe Sorgfalt wie die, die du jeden Tag trägst. Vielleicht sogar mehr.

Silvester hat eine eigene Art, das Paillettenkleid hervorzurufen, den Seidenanzug, das strukturierte Abendkleid, das den Großteil des Jahres still wartend im Schrank verbringt. Es sind Stücke, die man selten trägt und lange in Erinnerung behält. Doch seltene Anlasskleider brauchen eine andere Art von Aufmerksamkeit als die alltägliche Garderobe. Ein wenig Vorbereitung vor und nach dem Tragen macht dabei einen großen Unterschied.
Verzierte Kleidungsstücke
Perlen und Pailletten gehören zu den anspruchsvollsten Dingen, die man bügeln kann. Ein heißes Bügeleisen schmilzt oder plättet sie. Die bessere Lösung ist ein Kleidungsdämpfer: Halten Sie ihn in einem kurzen Abstand zum Stoff und arbeiten Sie von der Innenseite des Kleidungsstücks, damit der Dampf nie direkten Kontakt mit den Verzierungen hat. Die Falten glätten sich. Die Pailletten bleiben intakt.
Zum Waschen empfiehlt sich Handwäsche oder ein schonendes Maschinenprogramm mit einem verschlossenen Wäschebeutel. So bleiben Verzierungen vor dem Trommelinneren geschützt und lösen sich nicht vom Stoff.
Kleidungsstücke mit Raffungen oder Falten
Strukturierte Kleider mit Raffungen, Falten oder Puffärmeln folgen derselben Logik. Ein Bügeleisen glättet genau das, was sie besonders macht. Dampfen ist hier das richtige Werkzeug: Die Hitze und Feuchtigkeit entspannen die Fasern und lassen sie in ihre natürliche Form zurückfinden, ohne die darunterliegende Struktur zu beeinträchtigen. Beim Waschen zuerst das Pflegeetikett lesen. Unabhängig vom Material ist Hängenlassen zum Trocknen für strukturierte Kleidungsstücke fast immer die beste Wahl. Trocknerluft verbessert einen Puffärmel selten.
Seide und Satin
Wer wissen möchte, wie man Seide richtig wäscht, sollte zuerst eine Frage stellen: Muss das Stück überhaupt gewaschen werden? Wenn es nur einen Abend getragen wurde, kann Auslüften über Nacht genügen. An einem Ort mit guter Luftzirkulation aufhängen, atmen lassen und morgens neu beurteilen.
Wenn Auslüften nicht ganz ausreicht, hilft Dampfen. Ein Kleiddampfer beseitigt Bakterien und mildert Gerüche, ohne das Risiko einer vollständigen Wäsche. Einige Sprühstöße des Steamery Fabric Spray mit seinem leichten Rosenduft verleihen dem Stoff dieses frische, saubere Gefühl zwischen den Wäschen.
Wenn das Kleidungsstück dann doch gewaschen werden muss, empfiehlt sich Handwäsche in kaltem Wasser, idealerweise nicht wärmer als 20–30 °C, mit einem milden Waschmittel. Steamerys Delicate Laundry Detergent ist genau dafür entwickelt: feine Fasern, behutsame Behandlung und Ergebnisse, die den natürlichen Glanz des Stoffs erhalten.

Synthetische, transparente Stoffe wie Polyester, Viskose und Acetat atmen nicht so wie natürliche Fasern. Sie stauen Wärme und Feuchtigkeit, anstatt sie abzugeben. Auslüften hilft daher weniger als bei einer Leinenbluse oder einem Wollpullover.
Um sie frisch zu halten, wäscht man sie bei niedrigen Temperaturen, höchstens 30°C, mit einem Waschmittel für Synthesefasern. Unser Active Laundry Detergent ist genau dafür entwickelt worden. Diese Stoffe trocknen schnell, was das Lufttrocknen in der Wohnung erleichtert. Zwischen den Wäschen sorgen ein paar Sprühstöße Fabric Spray für anhaltende Frische.
Ein Anzug, der nur zu besonderen Anlässen getragen wird, trägt oft die Kennzeichnung „Nur chemisch reinigen". Die chemische Reinigung erfüllt ihren Zweck, doch die wiederholte Einwirkung der verwendeten Lösungsmittel hinterlässt mit der Zeit leise Spuren am Stoff. Das Ziel ist, ihn nur dann zu reinigen, wenn es wirklich nötig ist.
Nach jedem Tragen hängt man den Anzug über Nacht auf und lässt ihn atmen. Ein guter Dampfbügler übernimmt den Rest: Dampfen Sie die Stellen, die am stärksten beansprucht werden, besonders die Achselbereiche des Jacketts, um Gerüche zu lösen und Falten zu glätten, ohne den Weg zur Reinigung antreten zu müssen. Mehr zur Pflege von Anzügen und Jacketts finden Sie in unserem Pflegeführer.
Wenn der Anlass vorbei ist, ist es genauso wichtig, wie man die Kleidung wegräumt, wie wie man sie getragen hat. Kleidungsstücke, die schnell knittern, hängen in einer atmungsaktiven Kleidertasche besser als gefaltet in einer Schublade. Saisonale Stücke, die länger eingelagert werden, bewahrt man an einem kühlen, trockenen Ort auf, abseits von direktem Sonnenlicht. Licht und Feuchtigkeit richten langsam, leise Schaden an. Gutes Einlagern ist der letzte Schritt im Pflegezyklus, und er sorgt dafür, dass die Kleidung bereit ist, wenn man das nächste Mal danach greift.
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