Zwei Dampfer. Eine richtige Wahl.
Handydämpfer oder Stand-Dampfer? So lesen Sie Ihren eigenen Alltag – und finden den Dampfer, der dazu gehört.

Die meisten kaufen einen Steamer für ihre Kleidung. Sie behalten ihn für alles andere.
Ihr Zuhause ist voller Textilien, die darauf warten, gedämpft zu werden. Beginnen Sie mit dem Offensichtlichen. Und hören Sie dann nicht auf.
Ein Kleidersteamer gibt einen konzentrierten Strahl heißen Dampfs ab, in der Regel zwischen 97 und 99°C. Bei dieser Temperatur glättet er Falten, neutralisiert Gerüche und tötet einen erheblichen Teil der Bakterien ab, die in Textilfasern leben. Dabei verbraucht er deutlich weniger Wasser als ein Waschgang und kommt ganz ohne Waschmittel aus.
Die meisten Nutzerinnen und Nutzer sehen den Steamer als schonendere Alternative zum Bügeleisen. Das ist er auch. Ihn aber nur für Kleidung einzusetzen ist so, als würde man ein gutes Kochmesser nur für Brot benutzen.
Bevor wir zur vollständigen Liste kommen: ein kurzer Hinweis darauf, was Sie besser meiden. Dampf und Holz vertragen sich nicht, und Leder kann sich verziehen. Alles andere ist erlaubt.
Teppiche. Eine professionelle Teppichreinigung kostet Zeit und Geld. Ein langsamer Durchgang mit Ihrem Steamer erfrischt die Fasern, reduziert Gerüche und erspart den ganzen Aufwand.
Vorhänge. Einfach hängen lassen, Gerät einstecken und direkt vor Ort dämpfen. Keine Leiter, kein Reinigungsservice, kein Abhängen. Der Stoff entspannt sich, die Falten lösen sich.
Sofas und Sessel. Polster nehmen mehr auf, als man vermuten würde: Tierhaare, Kochgerüche, die Rückstände des Alltags. Ein Dampfgerät dringt ins Gewebe ein, wo ein feuchtes Tuch nicht hinkommt.
Decken und Plaids. Eine vollständige Wäsche kann empfindliche Fasern belasten. Ein Durchgang mit dem Dampfgerät bringt den Griff und die Frische zurück, ganz ohne Waschgang.
Kissen. Dampf dringt tief ins Füllmaterial ein. Vor der Nutzung vollständig trocknen lassen, am besten an der frischen Luft oder in der Nähe einer sanften Wärmequelle.
Backöfen und Herdplatten. Die Außenfläche eines Herds bekommt selten die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Dampf löst Fett und Rückstände, ganz ohne aggressive Reinigungsmittel.
Fliesen. Erst losen Schmutz entfernen, dann mit dem Dampfgerät über Küchen- oder Badfliesen arbeiten. Besonders die Fugen reagieren gut darauf.
Matratzen. Eine der schwieriger zu reinigenden Flächen. Ein langsamer Dampfdurchgang bekämpft Bakterien und erfrischt den Stoffbezug zwischen den gründlichen Reinigungen.
Über diese acht Bereiche hinaus gilt eine einfache Regel: Wo Wärme und Feuchtigkeit gute Arbeit leisten können, ohne Schaden anzurichten, gehört ein Dampfgerät hin. Häufig einsetzen. Weniger waschen. Die Kleidung und alles andere wird dadurch länger halten.
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